Nachts um drei einen Alarm prüfen: für die Zimmer Group keine Lösung

Die Zimmer Group beliefert die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Stillstand in der Produktion ist deshalb keine Option. Sicherheitsmeldungen mitten in der Nacht sollte die interne IT aber nicht selbst bearbeiten müssen. Heute übernimmt das SOC von Eye Security diese Stunden.

Zimmer Group manufacturing case study image

Kunde

Zimmer Group

Branche

Fertigung

Mitarbeiter

1,250

Land

Deutschland

Die Ausgangslage

Die Kunden der Zimmer-Group kommen aus der Automobilindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Sie planen mit festen Lieferterminen. Eine längere Unterbrechung in der Produktion würde deshalb nicht nur eine Schicht kosten.

Die Sicherheitstechnik war vorhanden. Was fehlte, waren Menschen, die die Meldungen dieser Technik zeitnah bewerten. Täglich lief eine Vielzahl von Alarmen ein, jeder einzelne musste von Hand geprüft werden. Außerhalb der Arbeitszeiten war das nur eingeschränkt möglich.

„Für uns als produzierendes Unternehmen würde eine längere Betriebsunterbrechung unsere Lieferfähigkeit, unseren Ruf und unseren Umsatz beeinträchtigen.“
CISO
Zimmer Group

In kritischen Fällen bedeutete das, dass ein Verantwortlicher nachts von einem automatisierten Alarm geweckt wurde und selbst entscheiden musste, ob etwas dahintersteckt. Und solange die Tage mit der Abarbeitung von Meldungen ausgefüllt waren, blieb keine Zeit, an der eigenen Sicherheitsstrategie zu arbeiten.

Gesucht war deshalb ein externes Security Operations Center (SOC), das rund um die Uhr besetzt ist und selbst eingreifen kann.

Umsetzung der Lösung

Die Zimmer Group prüfte mehrere Anbieter und entschied sich für Eye Security. Ausschlaggebend waren die fachliche Tiefe des Teams, ein Angebot, das zur Unternehmensgröße passte, und die Tatsache, dass Eye Security mit marktführenden Erkennungstechnologien arbeitet.

Zwar verfügte die Zimmer Group bereits über eine solide technische Sicherheitsinfrastruktur, doch fehlte es ihr an SOC-Unterstützung. Das SOC-Team schloss diese Lücke und ermöglichte damit eine präzise Analyse von Anomalien, eine schnellere Mustererkennung, eine genauere Klassifizierung von Bedrohungen sowie fundierte Entscheidungsfindung.

Die Flexibilität bei der individuellen Anpassung des Implementierungsplans sorgte dafür, dass der Betriebsablauf so wenig wie möglich beeinträchtigt wurde. Die Einarbeitung verlief reibungslos, wobei ein regelmäßiger Austausch zwischen den technischen Teams beider Seiten stattfand.

„Meine IT-Kollegen und ich können uns nun auf unsere Kernaufgaben konzentrieren und neue Sicherheitsmaßnahmen effizienter umsetzen.“
CISO,
Zimmer Group

Was sich geändert hat

Einer der größten Sicherheitsvorteile zeigt sich außerhalb der regulären Arbeitszeiten. In diesen Zeiten sorgt das SOC-Team von Eye Security für eine kontinuierliche Überwachung und kann sofort auf Vorfälle reagieren, wie beispielsweise gestohlene Zugangsdaten infolge von Phishing-Angriffen oder ungewöhnliche Aktivitäten auf Servern und Endgeräten.

Diese verstärkte Wachsamkeit hat zu einer spürbaren Entlastung der internen IT-Mitarbeiter geführt, sodass diese sich nun stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Die Alarmbearbeitung bindet keine Arbeitszeit mehr. Die Sicherheitsstrategie, für die vorher kein Raum war, ist seither messbar vorangekommen.

Herausforderungen

  • Zu wenig interne Kapazität, um Sicherheitsvorfälle zu untersuchen, besonders außerhalb der Geschäftszeiten.
  • Eine hohe Zahl an Sicherheitsmeldungen, deren manuelle Prüfung viel Zeit gebunden hat.
  • Die IT sollte von der reaktiven Überwachung frei werden, um an der Sicherheitsstrategie arbeiten zu können.

Ergebnisse

  • Ein rund um die Uhr besetztes SOC überwacht die Umgebung und reagiert auf Vorfälle, auch nachts und am Wochenende.
  • Deutlich verbesserte Reaktionszeiten bei Anomalien und potenziellen Sicherheitsvorfällen, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten.
  • Endgeräte, Server und Nutzeraktivitäten werden durchgehend überwacht. Das senkt das Risiko, dass ein Angriff die Produktion erreicht.

Branchenkontext

28%

der von IBM X-Force analysierten Sicherheitsvorfälle betrafen 2025 die Fertigungsindustrie.

61%

Anstieg der Ransomware-Vorfälle in der Fertigung im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr (KELA)

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