Wenn die Produktion stillsteht, fehlt am nächsten Tag Ware im Regal

Signature Foods produziert für einige der bekanntesten Lebensmittelmarken der Niederlande, darunter Heks’nkaas, Johma, Delio und Vlammetjes. Wer Marken beliefert, die jeder im Supermarkt kennt, verliert bei einem Stillstand nicht nur eine Schicht Produktion. Es fehlt Ware im Regal, und die Liefertreue steht auf dem Spiel.

signature foods and cybersecurity - case study - hero image

Kunde

Signature Foods

Branche

Fertigung

Mitarbeiter

1400+

Land

Niederlande

Warum die Fertigung im Visier steht

Die Bedrohungslage hat sich verändert, und Peter Onland hat das früh gespürt. Zwanzig Jahre lang war er bei Signature Foods für die IT verantwortlich. „Wir haben vor Jahren mit IT-Sicherheit angefangen und sie immer weiter ausgebaut. Aber die Bedrohungen haben sich verändert. Früher war ein Virus die größte Gefahr. Heute können Kriminelle drei Monate unbemerkt in Ihren Systemen unterwegs sein."

Was er beschreibt, deckt sich mit dem, was Verteidiger branchenweit sehen:

  • Die Fertigung ist seit vier Jahren die weltweit am häufigsten angegriffene Branche und verzeichnet mehr Vorfälle als jeder andere Wirtschaftszweig (IBM X-Force Threat Intelligence Index).
  • Ein Angreifer bleibt branchenweit im Schnitt 10 Tage unentdeckt im Netzwerk. Ohne durchgehende Überwachung deutlich länger. Zehn Tage genügen, um ein Netzwerk zu kartieren, Produktionssysteme zu erreichen und einen Ransomware-Angriff vorzubereiten.
  • Für einen Lebensmittelproduzenten ist die Folge nicht abstrakt. Stillstand und ausgefallene Lieferungen machen aus einem IT-Vorfall innerhalb ein Lieferkettenproblem. Und immer häufiger verlangen Kunden einen Nachweis über die Sicherheitsvorkehrungen, bevor sie weiter bestellen.

„Das größte Risiko für uns ist, neben dem Imageschaden, dass die Fabrik stillsteht und wir unsere Kunden nicht mehr belie­fern können", sagt Onland.

Was bei Signature Foods fehlte, war dreierlei: die frühe Erkennung von auffälligem Verhalten, erreichbare Fachleute in dem Moment, in dem etwas nicht stimmt, und ein Weg, die Anforderungen der Versicherer zu erfüllen. Eye Security hat alle drei geliefert, aus einem System. Ausgerollt auf jedem Endgerät und jedem Server in drei bis vier Wochen.

Der Auslöser: eine Sicherheitsprüfung und fünfzig Empfehlungen

Signature Foods wollte nicht raten. Gemeinsam mit dem IT-Partner ließ das Unternehmen die eigene Sicherheitslage umfassend prüfen: „Wir sind das sehr breit angegangen. Wir haben die digitalen Prüfungen gemacht, aber auch erfasst, wie leicht man physisch in unseren Serverraum kommt. Wir sind wirklich ins Detail gegangen, und dabei ist viel Brauchbares herausgekommen."

Am Ende stand ein Bericht mit rund fünfzig Empfehlungen, nach Priorität geordnet. Daraus ergaben sich zwei Schlüsse. Erstens brauchte Signature Foods einen Partner, der im Vorfall handelt, nicht einen, der vorher berät. Zweitens musste dieser Partner vorher feststehen.

„Wenn Ihr Unternehmen getroffen wird und Sie Fachleute brauchen, wird es schwierig, wenn Sie keinen Vereinbarung haben. Die Nachfrage nach Spezialisten ist inzwischen so hoch. Ich wollte sicher sein, dass wir im Fall eines Vorfalls sofort auf Fachwissen zugreifen können.“
Peter Onland
Ehemaliger IT-Leiter

Was den Unterschied gemacht hat

Überzeugt hat Onland, dass es fachlich und menschlich zusammenpasste: „Die Art, wie Eye Security Erkennung einsetzt, entspricht genau dem, was wir uns intern überlegt hatten. Wir wollten auffälliges Verhalten in unseren Netzwerken früh erkennen und bei einer Warnmeldung sofort abriegeln können."

Ebenso wichtig war, wer hinter dem Produkt steht. „Die Geschichte der Gründer hat mich angesprochen, weil sie Unternehmen unserer Größe helfen wollen. Es gibt Spezialisten für die großen Konzerne. Aber Eye Security macht gute IT-Sicherheit, also Werkzeuge, Wissen und Fachleute, für Unternehmen wie uns zu einem bezahlbaren Preis zugänglich."

„Ich kann mit ihnen wirklich sprechen, und sie denken mit. Die kommen nicht einfach mit irgendeinem Produkt an.“
Peter Onland
Ehemaliger IT-Leiter

Ein Schutzschirm über die gesamte Organisation

Heute schützt Eye Security die gesamte Organisation. Angefangen hat es in den Niederlanden, inzwischen sind Belgien und Polen dabei.

Schon das Onboarding setzte den Ton. „Der ganze Ablauf war angenehm. Wir hatten ein Erstgespräch und haben vorab klare Absprachen getroffen. Auch darüber, ob Eye Security einen Server mitten am Arbeitstag isolieren darf, wenn ihnen etwas auffällt. Danach haben wir uns in ein Portal eingeloggt, in dem alle Unterlagen und Werkzeuge bereitlagen. Die Fachleute von Eye Security haben uns geholfen, das effizient und reibungslos auf jedes Endgerät und jeden Server auszurollen. In drei bis vier Wochen standen alle unsere Geräte unter dem Schutz von Eye Security."

Der Schutz endet nicht bei der Technik. Signature Foods verbindet ihn mit Awareness im eigenen Haus: monatliche Threat-Briefings für die Belegschaft, dazu die Phishing-Simulationen von Eye Security. Und gegenüber den Versicherern, die bei Cyberrisiken immer genauer hinschauen, kann Signature Foods jetzt belegen, wie das Unternehmen geschützt ist.

Erkennung, die sich bereits bewährt hat

Der Nutzen zeigte sich konkret bei einem tatsächlichen Vorfall an einem der niederländischen Standorte von Signature Foods. „Glücklicherweise stand dieser Geschäftsbereich bereits unter dem Schutz von Eye Security, sodass sofort Spezialisten zur Verfügung standen, um die Quelle des Phishing-Angriffs aufzuspüren. Es stellte sich heraus, dass der Angriff aus Nigeria stammte, und letztendlich entstand kein wirklicher Schaden, es wurden keine Daten gestohlen. Doch ohne Eye Security wäre ich niemals in der Lage gewesen, den Vorfall zu überblicken und zu erkennen, welche Nutzer betroffen waren.“

Für Onland bedeutet dies innere Ruhe und mehr Konzentration. „Die Tatsache, dass die Mitarbeiter von Eye Security Anomalien erkennen und Vorfälle schnell identifizieren, gibt mir große Sicherheit. Sie konzentrieren sich rund um die Uhr auf die IT-Sicherheit, während ich mich neben meinen anderen IT-Aufgaben auch noch um die Sicherheit kümmern muss. Unsere Geschäftsleitung ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Sie hat sich für uns wirklich bewährt.“

Herausforderungen

  • Früher war ein Virus das Problem. Heute dringen Angreifer ein und bleiben wochenlang unbemerkt im Netzwerk. Wer solche Angriffe finden will, muss dauerhaft hinschauen. Dafür fehlte die Zeit.
  • Im Notfall gab es keine Nummer, die man anrufen konnte. Signature Foods hatte keine Vereinbarung mit Fachleuten. Steht die Produktion still, gefährdet jede Stunde die Lieferung an große Marken. Erst im Ernstfall nach Hilfe zu suchen, wäre zu spät gewesen.
  • Die Cyberversicherer wollten Nachweise sehen. Wer sich versichern will, muss belegen, wie das Unternehmen geschützt ist.

Ergebnisse

  • Nach drei Wochen war alles geschützt. Jedes Endgerät und jeder Server in den Niederlanden, in Belgien und in Polen.
  • Ein echter Angriff wurde gestoppt. Ein Phishing-Angriff an einem niederländischen Standort. Fachleute von Eye Security fanden die Ursache, es gingen keine Daten verloren, und am Ende war klar, welche Zugänge betroffen waren.
  • Das IT-Team hat den Kopf frei. Ein Team bei Eye Security beobachtet die Systeme rund um die Uhr. Damit erfüllt Signature Foods gleichzeitig die Anforderungen der Versicherer.

Branchenkontext

56%

Bei einem Ransomware-Angriff wurden die Daten von Unternehmen erfolgreich verschlüsselt (Sophos 2026)

32%

Bei Ransomware-Angriffen in der Fertigungsindustrie ist eine ausgenutzte Sicherheitslücke die eigentliche Ursache (Sophos 2025)

Wie gut ist Ihr Unternehmen vorbereitet?

Fünf Minuten für eine Einschätzung. Nach dem NIST Cybersecurity Framework: wo Ihre Lücken sind und was als Nächstes zählt.

NIST-Selbstcheck starten
nist tool

Other Case Studies